Glossar medizinischer Begriffe

Beobachtung eines Prostatakrebs durch den Arzt mittels normaler digitaler Rektaluntersuchungen und PSA-Bluttests.

Eine kleine Gewebeprobe, die auf Vorliegen von Krebs untersucht wird.

Das Hohlorgan, in dem Urin gesammelt wird.

Die Anwendung von Strahlungsquellen direkt am oder im Tumor, wodurch eine hohe Dosis an den Tumor abgegeben und das benachbarte gesunde Gewebe zugleich geschont werden kann. Für den Patienten bedeutet dies kürzere Behandlungszeiträume, weniger Nebenwirkungen und eine schnellere Genesung.

Ein Tumor mit abnormalen Zellen, die unkontrolliertes Wachstum und unkontrollierte Teilung aufweisen. Krebszellen können über Blut und Lymphflüssigkeit in andere Körperteile streuen und sind eine ernste Lebensbedrohung.

Die grundlegenden Struktur- und Funktionseinheiten des Körpers.

Eine Behandlung mit wirkungsstarken Medikamenten, die Krebszellen angreifen, jedoch auch bestimmte Typen gesunder Zellen schädigen können.

Eine Untersuchung, bei der ein Arzt einen behandschuhten und mit Gleitmittel beschichteten Finger in das Rektum einführt, um die Prostata abzutasten.

Eine röhrenförmige Struktur, die Sekrete transportiert.

Strahlentherapie, bei der Strahlung von einer Maschine erzeugt und auf bestimmte Körperstellen gerichtet wird.

Hierbei werden krebsartig verändertem Prostatagewebe Zahlen von 1 bis 5 (der Gleason-Score) zugeordnet, je nachdem, wie stark die Anordnung der Krebszellen die Drüsenbildung normaler Prostatazellen nachahmt. Zwei Werte werden für die häufigsten Zellmuster vergeben; diese zwei Werte (die identisch oder unterschiedlich sein können) werden daraufhin addiert und ergeben den Gleason-Score (eine Zahl von 1 bis 10).

Eine Brachytherapie, bei der die Seeds mehr radioaktives Material enthalten als bei herkömmlicher Brachytherapie und nur temporär platziert werden.

Eine Behandlung für Prostatakrebs, die die Produktion oder Aktivität männlicher Hormone hemmt, die zum Prostata-Tumorwachstum beitragen.

Unfähigkeit, eine Erektion zu haben.

Eine Form externer Strahlentherapie, bei der Computertomografie zum Einsatz kommt, um ein 3D-Bild der Prostata und der benachbarten Organe zu erstellen, damit Strahlung direkt ausschließlich an die Prostata abgegeben werden kann. Bei einer IMRT werden zahlreiche dünne Strahlen an die Prostata abgegeben. So kann eine hohe Strahlendosis an die Prostata abgegeben und zugleich die Auswirkungen auf benachbartes Gewebe reduziert werden.

Eine Behandlung mit hochenergetischer Strahlung aus winzigen, in die Prostata eingesetzten radioaktiven Seeds, siehe Brachytherapie.

Eine nahezu durchsichtige Flüssigkeit, die aus Körpergewebe gesammelt und über das Lymphsystem wieder dem Blut zugeführt wird. Lymphflüssigkeit zieht Abfallstoffe aus Zellen.

Kleine, nierenförmige Strukturen entlang den Gefäßen des Lymphsystems. Die Lymphknoten filtern oder entfernen Abfallstoffe, Bakterien oder Krebszellen, die durch das Lymphsystem transportiert werden können.

Begriff für einen lebensbedrohlichen, krebsartigen Tumor. Bösartig bedeutet krebsartig.

Das Streuen eines Krebses von der primären Stelle zu benachbarten oder fernen Körperstellen über das Blut und/oder die Lymphflüssigkeit.

Ein auf die Krebsbehandlung spezialisierter Arzt.

Eine Vorhersage hinsichtlich des endgültigen Ergebnisses der Erkrankung.

Die chirurgische Entfernung der Prostata.

Eine Substanz im Blut, die bei Fällen von Prostatakrebs und anderen Prostataerkrankungen oft erhöht ist.

Behandlung mit hochenergetischen Strahlen wie z. B. aus Röntgen- oder anderen Strahlenquellen.

Ein chirurgisches Verfahren, bei dem die Prostata durch eine Inzision im Perineum entfernt wird.

Chirurgische Entfernung der Prostata und benachbarter Bereiche wie z. B. der Bläschendrüsen.

Die nach außen führenden, letzten 12 bis 15 Zentimeter des Darms.

Der außerhalb des Körpers liegende Sack, der die Hoden umgibt.

Die während des Orgasmus ejakulierte Flüssigkeit, die Sperma und Flüssigkeiten anderer Drüsen, darunter der Prostata, enthält.

Über der Prostata gelegene Bläschen, in denen Samenflüssigkeit vorgehalten wird.

Ein Begriff, mit dem die Größe und Verbreitung eines Krebses beschrieben wird.

Ein männliches Sexualhormon, das vorwiegend von den Hoden produziert wird. Testosteron stimuliert die sexuelle Aktivität beim Mann und das Wachstum anderer Sexualorgane, darunter der Prostata.

Eine Gruppe von Zellen, die zur Ausführung einer spezialisierten Funktion organisiert sind.

Nutzung der von einem in das Rektum eingeführten Gerät erzeugten Schallwellen, um ein Bild der Prostata zu gewinnen.

Ein übermäßiges Zellwachstum durch unkontrollierten und ungeordneten Zellersatz. Tumore können krebsartig (bösartig) oder nicht krebsartig (gutartig) sein.

Die Röhre, die sich durch den Penis nach außen erstreckt. Die Harnröhre transportiert Urin aus der Blase und Samen aus den Geschlechtsdrüsen.